Das Vorstellungsgespräch
So nicht!
Denk‘ daran: Die Firmen erhalten eine große Anzahl von Bewerbungen, so dass der jeweils Verantwortliche wenig Zeit hat für die Sichtung der einzelnen Unterlagen. Oft führen deshalb schon kleine Formfehler dazu, dass eine Bewerbung bei der ersten groben Sichtung aussortiert wird und der Bewerber eine Absage erhält.
Fehler, die leicht vermieden werden können:
- Falsche oder unvollständige Adresse
- Fehlende Betreffzeile oder falsches bzw. veraltetes Datum
- Verwendung der allgemeinen Grußformel „Sehr geehrte Damen und Herren“, anstatt den Empfänger persönlich anzusprechen
- Fehlende Gliederung/zu wenig Absätze
- Tipp-, Rechtschreib-, Stil- und Zeichensetzungsfehler
- Verwendung von „TippEx“, Streichungen und sonstige Korrekturen
- Verwendung von Automaten-/Urlaubs- oder schon mehrfach benutzten Bildern als Bewerbungsfotos
- Fest aufgeklebtes, mit einer Büroklammer angestecktes, angetackertes oder lose in den Umschlag eingeworfenes Foto
- Fehlende Unterschriften auf Anschreiben und Lebenslauf
- Eselsohren, zerknitterte Unterlagen, Fett- oder Kaffeeflecken
- Billiges Papier, schlechte Ausdrucke und offensichtlich schon einmal verwendetes Material
- Fehlende bzw. unvollständige Anlagen
- Schlechte bzw. doppelseitige Fotokopien oder Schriftstücke
- Versand der Anlagen im Original (außer es wurde ausdrücklich gefordert)
- Verwendung abgenutzter Mappen, Hefter oder Klarsichthüllen
- Unfrankierte oder nicht ausreichend frankierte Umschläge
Das solltest Du bei der Abfassung von Anschreiben und Lebenslauf nicht tun:
- Das Anschreiben selbst bzw. weitere Sätze mit „Ich" beginnen
- Fehlen des konkreten Bezugs auf die Stelle
- Zu viele biographische Angaben im Anschreiben
- Einfach die Stellenanzeige des Unternehmens umformulieren
- Inhaltsleere Schlagwörter und Floskeln verwenden
- Offensichtliche Übertreibungen und durchschaubare Unwahrheiten
- Ungereimtheiten zwischen Angaben im Anschreiben und im Lebenslauf
- Zeitliche Lücken im Lebenslauf/zu langer und unübersichtlicher Lebenslauf